Eingerichtet vom Kollektiv des Kunger.Kiez.Theater nach der Bühnenfassung von Kay Scholz und Andreas Ramm
„Herr Tichy, Sie dürfen mehrere wichtige Dinge nicht vergessen.
Erstens, Sie dürfen nicht atmen.“
Ijon Tichy, Weltraumchaot und Held, begibt sich auf eine ungewisse Mission zum Planeten der Roboter. Leo Skverer inszeniert die skurrile Weltraumgeschichte, die zeigt wie schwer es ist als Mensch eine Maschine zu sein, wenn nichts so ist, wie es scheint.
“Das Mitte der fünfziger Jahre geschriebene Buch nutzt den Blick aus der Raumkapselperspektive, um totalitäre Systeme und dogmatische Heilslehren zu karikieren, die, aus dem All betrachtet, komische Züge erhalten”
Frank Kaspar, Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Regie: Leo Skverer Bühne und Theaterfassung: Kay Scholz Kostüm: Lisa Edelmann Musik: Michael Schmitz Dramaturgie: Verena Eitel Regieassistenz: Marlit Werse
Mit Alexandra Pralow, Jörg Karsten, Hubert Acker, Bernhard Gaudian, Dirk Zmarzly, Jenny Wrede, Christian Meskó, Michael Schmitz
Der genusssüchtige, an das lockere Leben gewöhnte Mellefont lernt die junge Sara Sampson kennen und lieben. Er nimmt sie mit in seine Welt um in ihr seine neue Muse zu finden und eventuell zu ehelichen. Doch innere Konflikte gefährden das Paar. Zudem werden sie von Marwood, einer ausrangierten Geliebten Mellefonts verfolgt, die mit allen Mitteln versucht ihn zurück zu gewinnen.
Was wird geschehen wenn diese zwei unterschiedlichen Frauen aufeinander treffen?
Regie: Julia Loelf und Jenny Wrede Darsteller: Jessica Haack, Anna Röpke, Michael Scholze, Michael Schmitz
Acht Frauen und eine männliche Leiche – Wer ist der Mörder? Oder die Mörderin?
Auf der Suche nach dem Täter geht es aber vor allem um die Begegnung mit sich selbst. Fallende Masken, Lügen und Intrigen – pikante Wahrheiten und erotische Realitäten, die das anstehende Weihnachtsfest im trauten Familienkreis für alle zu einem komisch-tragischen Ereignis werden lassen.
Karten zu 6,- € (ermäßigt 4,- €) können Sie ab sofort hier bestellen.
Regie: Patricia Hempel Licht: Michael Kulus Ton: Thorsten Noack Bühne: Stefanie Sändig / Gregor Andzelm Ausstattung: Nadia Wolf Darstellerinnen: Saskia Bosch, Annett Esterl, Jessika Haack, Olga Krapp, Luisa Kuschel, Heike Praetor, Nikola Schrenk, Nina Sommer
Karten (Normalpreis 5,- €, ermäßgt 3,- €) können hierreserviert werden, sind im Il Sogno (Karl-Kunger-Straße 18) und Buchfinger (Plesser Straße 1) zu kaufen oder auf jeden Fall noch an der Abendkasse zu haben.
Herzkloppe ist ein anarchischer Zirkus, ein Reigen, ein episodisches Ensemblestück mit viel Musik, eigenen Texten und Szenen, die in Improvisationen entstanden. Was ich immer schon mal machen wollte… Liebe in allen Facetten! Das allgemeine Thema entreißen wir allen Erwartungen.
Ein Stück von und mit Jens Heinrich, Karoline Jäger, Jörg Kasten, Olga Krapp, Christian Meskó, Michael Schmitz, Jenny Wrede und Aleksandar Zaklan.
Der Aufbruch in ein vermeintlich besseres Leben in einem anderen Land, die Flucht vor Unterdrückung in der Heimat kann auf unterschiedliche Arten enden. In Emigranten führen die Umstände des Auswanderns zwei Landsleute in einem fremden Keller zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die beiden namenlosen Protagonisten, der eine ein schlichter Arbeiter mit bescheidenen Zielen, der andere ein Intellektueller mit abstrakten Idealen, liefern sich unter den Treppen der Stadt ein beständiges Hin und Her, bei dem die jeweiligen Animositäten immer wieder von gegenseitiger Abhängigkeit hinter die Fassade der vaterländischen Verbundenheit gedrängt werden.
Mrożeks Stück zeigt Menschen, die das Schicksal zusammentreibt und zerwirft. Es besticht durch eine wohlausgewogene Mischung aus persönlicher Tragik, politischen Spitzen und hinreißender Komik. Wagen Sie die Migration ins Theater – ab März beim KKT.
Maria Stuart, schottische Königin und Widersacherin von Elizabeth I. Sie gehört zu den schillernsten Figuren der Renaissance und das Drama von Friedrich Schiller gilt als Paradebeispiel für die Weimarer Klassik.
Aber Maria Stuart ist mehr als nur eine Tragödie. Es ist ein Politthriller, ein Psychoduell zwischen zwei berechnenden Frauen, die nach Macht streben und dabei bereit sind, jedes notwendige Opfer zu bringen.
Maria Stuart stellt einen Scheidepunkt der englischen Geschichte und eine Parabel auf die korrumpierende Wirkung von Macht dar. Die Figuren dieser Tragödie wittern Morgenluft und erfahren schmerzhafte Veränderung – auch das ist Aufbruchsstimmung.
Mit einer düsteren Inszenierung von Shakespeare’s Macbeth feierte das Kunger.Kiez.Theater einen großen Erfolg. In den sechs Aufführungen konnten wir ein breites Publikum von insgesamt mehr als 500 Menschen aus dem Kiez und aus ganz Berlin anlocken und ansprechen.
An einem Abend hart Ende März erlebt der leidgeprüfte lebenserfahrene Familienvater Pjotr O´Hey, abgestiegener Erbe eines einst mächtigen Familienunternehmens, nunmehr Kleinunternehmer, eine schreckliche Offenbarung, die sein ganzes Leben betrifft – das bald nicht mehr sein wird, wie es mal war. Was die Sache nicht angenehmer macht: Dies passiert innerhalb seiner eigenen vertrauten vier Wände, die bald auch nicht mehr sein werden, wo sie mal waren…
Folgen Sie als gebetene Gäste im Theatersaal zusammen mit den unterschiedlichsten ungebetenen Gästen O´Heys auf der Bühne einem heutzutage nicht mehr ungewöhnlichen Geschehen, das in Gang kommen kann, wenn man zur vermeintlich richtigen Zeit die falsche Entscheidung trifft, als der Richtige den Falschen die Tür zu öffnen. Gibt es das richtige Leben im falschen? Öffnen Sie ruhig die Tür… aber kennen Sie den Ausweg!
Aus der damaligen Gruppe Grenzlandtheater Treptow gründete sich das Kunger.Kiez.Theater.
Inszenierung: Georg Boese Bühne: Valeria Ferrante Schauspiel: Ensemble des Grenzlandtheaters Treptow Spieldauer: ca. 80 Minuten