Lesungen

katrin-und-christian-lesungSeit 2006 veranstaltet die KungerKiezInititiative e.V. in Kooperation mit anderen lokalen Akteuren regelmäßig Lesungen. An vielen Orten im Kiez wurde bereits das Buch aufgeschlagen. Die Lesereihe „Etwas größere und kleinere Fische“ bringt seit 2014 bekannte AutorInnen und NewcomerInnen auf eine Bühne. Das „offene Mikrofon“ am Ende einer Lesung zeitigte schon so manches ungeahnte Talent.

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22.11.2017 um 20 Uhr in der Galerie KungerKiez –Buchvorstellungen:
Juliane Beer: SELBST GERÄCHT. Roman (Periplaneta, Berlin Juni 2017) und
Ulrike Gramann: Die Sumpfschwimmerin. Roman (Marta Press, Hamburg April 2016) 

und Musik von Lizzie Libera

SELBST GERÄCHT – Erschüttert über den Tod einer Mieterin, die nach einer Zwangsräumung einen Herzinfarkt erlitt, beschließt eine Frauen-Clique gegen die Machenschaften auf dem Berliner Immobilienmarkt anzugehen. Nachts locken sie böse Makler in den Park und hängen sie kopfüber auf. Die Opfer werden stets schnell gerettet. Doch eines Morgens hängt ein Miethai tot im Baum… In Selbst gerächt werden die Möglichkeiten, sich gegen die zunehmende Gentrifizierung in Berlin zu wehren, ausgelotet. Die zentrale Frage des Romans ist die nach dem Sinn von gewalttätiger Selbstjustiz.

Juliane Beer, 1964 in Bonn geboren, verbrachte ihre Kindheit in Nordrhein-Westfalen, ihre Jugend in London und Norddeutschland. Seit 1986 ist sie in Berlin sesshaft. Hier arbeitete sie ab 1990 an verschiedenen Off-Theater Produktionen mit. 2000 begann sie, Prosatexte zu schreiben. Es entstanden bis heute sieben Romane und Kurzgeschichten, in denen es um die Frage nach Lebensentwürfen und dem Arbeitsbegriff in der Postmoderne geht.

Die Sumpfschwimmerin – Inge Stein, Glückssucherin in Berlin-Hauptstadt der DDR in den achtziger Jahren, schlägt sich durch. Ob sie Frauen liebt oder Männer, damit hält sie sich nicht auf. Inge tut was. Aber den Staat mit politischen Aktionen nur zu reizen, reicht nicht aus. Sex, sogar Liebe reichen nicht aus. Sie begegnet Frauen aus Westberlin: „Dass sie die Straße besetzen konnten, die wir nie besetzt oder besessen hatten, war unwiderstehlich.“ Nähe, Genossinnenschaft, Freundschaft, die eine Grenze unterläuft: Das ist viel. Reicht es aus? Inge kann sich was Besseres vorstellen, als Zwerg im sozialistischen Vorgarten von Westberlin zu sein.

Ulrike Gramann, 1961 in Thüringen geboren, lebt als freie Schriftstellerin und Journalistin in Berlin und Essen. Sie schreibt Erzählungen, Romane, freie Prosa, außerdem Reportagen, Porträts, Sachbuchbeiträge. In Gemeinschaftsarbeit mit bildenden Künstlerinnen erschien zuletzt das Bild- und Textbuch „kassandra folgen“ (2017). – Bücher: Die Sumpfschwimmerin (Roman, 2017), Du bist kein Kind mehr (Erzählungen, 2014), Die wilde, unanständige, gewalttätige und am Ende auch lehrreiche Geschichte von Meetchens Hochzeit (Erzählung, 2010), Die Zeit Ines (Roman, 1997). – Autorinnen-Website: Polianders Zeitreisen. www.poliander.de

Lizzie Libera
singt und komponiert seit ihrem 15.Lebensjahr, ist mit der Gitarre auf der ganzen Welt unterwegs und in Berlin an vielen Orten zu Gast. Ihre melancholischen Balladen streifen Blues, Jazz und Folk und erzählen Lyrisches von Traum und Alltag. http://miller-design.de/lizzie/home2.htm

Eintritt frei

Eine Veranstaltung der KungerKiezInitiative e.V.
Gefördert vom Autorenlesefonds in Kooperation mit der Mittelpunktbibliothek Treptow-Köpenick

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15.11.2017 – Ilka Haederle: Die Andere. Roman (Marta Press, Hamburg) – Buchvorstellung und Musik von Lizzie Libera

Ein Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim halten Almut und ihre Stadt in Atem. Auch privat gibt es Herausforderungen: Almuts geliebte Tochter setzt sie unter Druck, und zeitgleich drängen längst vergessene Schuldgefühle an die Oberfläche. – Der Roman Die Andere hält an der Idee vom widerständigen Leben fest und ist angesichts der rassistischen Entwicklungen in Deutschland aktueller denn je. „Männer agieren in der Erzählung zwar nicht zentral. Es wird aber klar, dass sie Machtpositionen besetzen, Geschichte und Gegenwart maßgeblich bestimmen. Durch das Verhalten eines Mannes ist die Hauptfigur traumatisiert, und es sind Männer, die in der Stadt Gewalt verbreiten.“ (Jana Weinert in: Die Junge Welt Nr.247 vom 24.10.2017)

Ilka Haederle
ist Autorin, Germanistin, Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin für Spanisch. Von ihr sind bisher erschienen: Die Schlange von Shenzhen. Gemeinschaftskrimi (2014), Die Andere. Roman (Marta Press, Hamburg 2015) sowie zahlreiche Kurzgeschichten in Anthologien und Literaturzeitschriften. Unter dem Pseudonym Almut Anders Romane in einfacher Sprache: Adile mischt sich ein (Edition Naundob, 2016). www.ilkahaederle.de

Lizzie Libera
singt und komponiert seit ihrem 15.Lebensjahr, ist mit der Gitarre auf der ganzen Welt unterwegs und in Berlin an vielen Orten zu Gast. Ihre melancholischen Balladen streifen Blues, Jazz und Folk und erzählen Lyrisches von Traum und Alltag. http://miller-design.de/lizzie/home2.htm

Eintritt frei

Eine Veranstaltung der KungerKiezInitiative e.V.

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30.09.2017 – Holger Franke liest aus: Ein Mensch fällt aus Deutschland

Ein deutscher Regenmantel läuft nach Holland hinein, er hat Hunger und Durst und weiß nicht, was das auf holländisch heißt. Unter ihm laufen zwei Beine, und ober steckt ein Kopf raus, den die Berliner Polizei sucht. Und wenn du ihn jetzt fragen würdest, was er denn jetzt wollte … eine Antwort würdest du nicht hören, denn er ist so arm, er besitzt gar keine Worte mehr.

Konrad Merz

Lesung Nr. 14  – in der Reihe: Auf wieder lesen!

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04.10.17 – Manja Präkels: Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß.
Lesung aus dem Debütroman

Landleben zwischen Lethargie und Lebenslust. Mimi und Oliver sind Nachbarskinder und Angelfreunde in einer kleinen Stadt an der Havel. Sie spielen Fußball miteinander, leisten den Pionierschwur und berauschen sich auf Familienfesten heimlich mit den Schnapskirschen der Eltern. Mit dem Mauerfall zerbricht auch ihre Freundschaft. Mimi sieht sich als der letzte Pionier – Timur ohne Trupp.
Oliver wird unter dem Kampfnamen Hitler zu einem der Anführer marodierender Jugendbanden. In Windeseile bringen seine Leute Straßen und Plätze unter ihre Kontrolle. Dann eskaliert die Situation vollends …

Manja Präkels erzählt in ihrem Debütroman vom Verschwinden der DDR in einem brandenburgischen Kleinstadtidyll, dem Auftauchen verloren geglaubter Gespenster, von Freundschaft und Wut.

Die Autorin, 1974 in Zehdenick/Mark geboren, ist Sängerin der hochgelobten Band »Der singende Tresen« und Autorin des Lyrikbandes »Tresenlieder«. Sie ist Mitherausgeberin der erzählerischen Anthologie »Kaltland – Eine Sammlung«, eines Klassikers der Nachwende-Literatur.
Für den Verbrecher Verlag stellte sie mit Markus Liske das Erich-Mühsam-Lesebuch »Das seid ihr Hunde wert!« (2014) sowie den Band »Vorsicht Volk! Oder: Bewegungen im Wahn?« (2015) zusammen. Präkels erhielt für ihr Werk zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste (2005) und das Aufenthaltsstipendium im Writers House Ventspils, Lettland (2012/13).

Quelle: L. Eberhardt

http://www.verbrecherverlag.de/book/detail/908

Gefördert vom Autorenlesefonds in Kooperation mit der Mittelpunktbibliothek Treptow-Köpenick

 

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15.02.2017 – Dr. Tilo Rosenkranz: Aus Wut Lehrer geworden. Ein Lehrer aus Passion – zum Glück für die Kinder

Mit Mut zum Widerstand gegen die Obrigkeit verfolgte Dr. Tilo Rosenkranz in Deutschlands Wendezeit den Traum einer kindgerechten Schule. 25 Jahre lang war er Leiter der Bouché-Schule in Alt-Treptow. Aus Wut Lehrer geworden ist seine Autobiografie.

Geboren 1949 in Oelsen (Pirna), absolvierte Rosenkranz Anfang der 70er Jahre das Diplomlehrer-Studium an der Universität Rostock und arbeitete bis 1978 als Oberstufenlehrer an der 25. Oberschule in Berlin-Adlershof. Nach Aspirantur an der Humboldt-Universität war er in der Lehrerbildung tätig, bevor er 1990 Leiter der Bouché-Grundschule wurde.

Eine Veranstaltung der KungerKiezInitiative e.V.

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14.12.2016 – Toxisch, Jack, die Nerven! Lesung mit Christian Meskó, Ute Breitenbach, Julia Hüttner und Klaus Geelhaar Moderation: Katrin Heinau

Christian Meskó: Wir sind alles und Das wenig erstaunliche Tagebuch des Nerv Wannabee
In Christian Meskós epischem Erzählvorhaben werden die oft als alternativlos dargestellten hyperrealistischen, übersexualisierten Heldi*nnen-Fassadenpersönlichkeiten spätkapitalistischer Gesellschaften im selbstironischen Rezitierwettbewerb in ihre Einzelteile zerlegt. Die Kurzgeschichte Wir sind alles komprimiert dieses Vorhaben auf ein paar Seiten. In der Tagebuch-Sci-Fi-Dramedy-Parallelmontage Das wenig erstaunliche Tagebuch des Nerv Wannabee werden etwa folgende Fragen gestellt:  Wieso so viele Geschichten? Wer bin ich? Wieso fällt mir ums Verrecken nicht ein, was man gegen Nazis, Kapitalismus, bescheuerte Eliten und hypnotisierte Massen machen kann? Und warum denke ich trotzdem dauernd darüber nach?
Christian Meskó studierte mal was, von dem manche glaubten, es würde Macht und Interessen analysieren. Er lebt nahezu ausschließlich in Berlin, spielt im KKT ab und an Theater und arbeitet an seinem zweiten Roman. Mehr dazu im Blog: Schundromanliteratur (http://jackfog.bplaced.net/). Christian Meskó veröffentlichte in der Anthologie das kosmische spiel (bei beyond affinity) und in den Zeitschriften polar. Politik/ Theorie/ Alltag sowie Prolog. Heft für Zeichnung und Text. Er ist Gast auf verschiedenen Berliner Lesebühnen.

Ute Breitenbach: Jack im Wald
Was macht eine Autorin vor lauter Bäumen? Und sie fragt sich, was sie tun könnte, um den Leser*innen wenigstens die Illusion eines Plans zu geben. Sie könnte abwiegeln á la „Sind wir nicht alle Autor*innen unseres Lebens?“ Ute Breitenbach sucht ihresteils heimlich Rat bei den Protagonist*innen und probiert es mit Rollenwechsel. Jack im Wald ist ein äußerst anregendes Spiel, in dem Fiktionalität selbst zum Thema wird.
Als Literaturstudentin war sich Ute Breitenbach sicher, nicht zu den Studierenden mit heimlichen Ambitionen zum Schreiben zu gehören, sondern lieber zu philosophieren. Das änderte sich, als sie andere Autor*innen (besonders im Autorenclub Quertext) traf und in Anthologien zu veröffentlichen begann. Sie schreibt überwiegend kürzere Prosa und war z.B. bei 48StundenNeukölln zu hören. Ihr abgeschlossenes Projekt Spatzenklappe enthält Momentaufnahmen aus der Neuköllner Pannierstraße. Ute Breitenbach engagiert sich derzeit ehrenamtlich gegen Massenüberwachung und -kontrolle in der Humanistischen Union.
Julia Hüttner: Et kütt wie et kütt
So lautet der Titel des Romans, an dem Julia Hüttner arbeitet – die Liebesgeschichte ihrer Großeltern, die 1944 in Köln und dem Vogtland beginnt, sich in Mittelengland fortsetzt, bis das Paar 1960 wieder nach Deutschland zurückkehrt.
Julia Hüttner macht Sprachförderung in einer Kreuzberger Kita und schreibt seit fünf Jahren.

Klaus Geelhaar: Toxisches Exposé oder Versuche einer Veröffentlichung
Sein Roman scheint ein hoffnungsloser Fall, zum Scheitern verurteilt, ein Beispiel für Vergeblichkeit… Klaus Geelhaar, mittlerweile Veteran der Schreibwerkstatt, liest über seine Erfahrungen mit dem Schreiben. – Extended Version, eine an Paul Bowles orientierte Reise nach Marokko, thematisiert das Phänomen der Literatur in der Literatur. Ein aktuelles Vorhaben ist der historische Roman über die Entdeckung der Höhle von Altamira. Außerdem schreibt Klaus Geelhaar an einer beispielhaften visuellen Autobiografie für seine am Looked-in-Syndrom erkrankte Mutter.
Der gelernte Dreher arbeitet derzeit in einem Callcenter.

Die vier Lesenden sind Teilnehmer*innen der Literarischen Schreibwerkstatt der KungerKiezInitiative e.V.

Eine Veranstaltung der KungerKiezInitiative e.V. in Kooperation mit der Fahrbibliothek Treptow-Köpenick
www.kungerkiez.de
Gefördert vom Berliner Autorenlesefonds

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16.11.2016 – Buchvorstellung und Lesung mit Juliane Beer: Unvermeidbare Beeinflussung
 cover-krimi-beer-vorne-grossAuf dem Dachboden eines Neuköllner Mehrfamilienhauses treibt ein Geist sein Unwesen. Das zumindest vermuten die Bewohnerinnen. Bis schließlich der Vermieter Butt tot im Treppenhaus aufgefunden wird. Ist der Geist seiner verstorbenen Frau zurückgekehrt, um sich an ihm zu rächen? Oder handelt es sich vielleicht doch um eine nachbarschaftliche Verschwörung? Kommissarin Liz Feldmann nimmt die Ermittlungen auf. Bei ihren Nachforschungen stößt sie auf kleinbürgerliche Nachbarschaftsintrigen, Heimlichtuereien und vertuschte Verbrechen… Juliane Beer gelingt mit diesem Krimi ein Balanceakt zwischen Klischee und Realität, der humorvoll und beinahe nebenbei gesellschaftliche Schieflagen aufdeckt.

 

Zur Autorin:
Juliane Beer (Jahrgang 1964) – Kindheit und Jugend in Norddeutschland und London, lebt seit 1986 in Berlin. Mehrere Jahre im Off-Theater tätig. Wirtschaftsübersetzerin und Aktivistin für ein weltweites bedingungsloses Grundeinkommen. Unvermeidbare Beeinflussung ist Juliane Beers sechster Roman.
http://www.marta-press.de/cms/verlagsprogramm-belletristik/julianebeer-unvermeidbarebeeinflussung

„…höchst bemerkenswert“ (Ansgar Skoda)
Eine Veranstaltung der KungerKiezInitiative e.V. – Gefördert vom Berliner Autorenlesefonds in Kooperation mit der Fahrbibliothek Treptow-Köpenick.

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15.4.2016: „Das Ende der Megamaschine“ – Buchvorstellung mit Fabian Scheidler
Moderation: Katrin Heinau unter Mitwirkung von Holger Franke

Zum Buch:
Warum schreitet die ökologische Zerstörung des Planeten trotz unzähliger Klimagipfel ungebremst voran? Warum hungern mehr Menschen als je zuvor auf der Erde, obwohl noch nie so ungeheure Reichtümer angehäuft wurden wie heute? Warum erweisen sich die globalen Eliten als unfähig, die Richtung zu ändern, obwohl ihr Kurs in einen planetaren Crash führt? Fabian Scheidler legt die Wurzeln der Zerstörungskräfte frei, die heute die menschliche Zukunft infrage stellen. In einer Spurensuche durch fünf Jahrtausende führt das Buch zu den Ursprüngen ökonomischer, militärischer und ideologischer Macht – eine faszinierende Gegengeschichte unserer Zivilisation und eine Einladung zum Handeln. Erschienen im Promedia Verlag in Wien.

Zum Autor:
Fabian Scheidler arbeitet er als freischaffender Autor für Printmedien, Fernsehen, Theater und Oper. 2009 gründete er mit David Goeßmann das unabhängige Fernsehmagazin Kontext TV das regelmäßig Sendungen zu Fragen globaler Gerechtigkeit produziert. Zahlreiche Vorträge zu Globalisierungsthemen. Otto-Brenner-Medienpreis für kritischen Journalismus (2009). Programmkoordinator für das Attac-Bankentribunal in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (2010). Als Dramaturg und Theaterautor arbeitete er viele Jahre für das Berliner Grips Theater.

Gefördert vom Berliner Autorenlesefonds in Kooperation mit der Mittelpunktbibliothek Treptow-Köpenick/ Eine Veranstaltung der KungerKiezInitiative e.V. und des Café Provinz.

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20.11.2015 – Lesung mit Henning Bochert: HYBRIDE oder ICH WILL KELLY OSBOURNE SEIN

kopfIm Textzyklus HYBRIDE flitzt und wandert Henning Bochert durch die verborgenen Ritzen der Wahrnehmung und Geheimfächer der Erinnerung und sticht in die stille Blase des Selbstbetrugs. Prosa, Protest, Poesie – HYBRIDE ist eine Rutschpartie durch eine Handvoll Genres, aber gesungen wird nicht, versprochen.

Zum Autor:
Henning Bochert lebt und arbeitet als Autor, Übersetzer, Dramaturg in Berlin. Mit raum4-netzwerk für künstlerische alltagsbewältigung e. V. und Drama Panorama: Forum für Übersetzung und Theater e. V. arbeitet er in internationalen Literatur- und Theaterprojekten.www.henningbochert.de

Eine Lesung im Rahmen der Lesereihe: Etwas größere und kleinere Fische – Gefördert vom Berliner Autorenlesefonds in Kooperation mit der Fahrbibliothek Treptow-Köpenick / Eine Veranstaltung der KungerKiezInitiative e.V.  und des Café Provinz.

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17.6.2015 – Prolog – Heft für Zeichnung und Text: Präsentation mit Dorit Trebeljahr, Anton Schwarzbach und Katrin Heinau

u-topien„Der Anfang ist die Mitte. Vorn ist Hinten. Hinten auch Oben. Darüber ist auch Daneben. / Alles fließt. Und was nach dem Ende sein wird – wer weiß. / Ein Gedicht ist keine Realität, … / Manchmal reicht ein kleiner Fetzen von irgendwas für eine Idee, eine Teppichkante zum Beispiel./ Schreiben ist Zeichnen ist Schreiben ist Zeichnen. / Immer bleibt ein Rest.“
(Auszüge aus Prolog – Heft für Zeichnung und Text Nr. 7 bis X3)

Prolog – Heft für Zeichnung und Text widmet sich als unabhängige Berliner Künstlerzeitschrift seit 2007 dem Zeitgenössischen/ der Gegenwart mit Zeichnungen, freien/ poetischen Texten, hybriden Formen, künstlerischen Manifesten, der Dokumentation von Schaffensprozessen und Ideen. Aktuell ist die 13. Ausgabe zum Thema „splitter, spuren, fragmente, reste, stücke“.

Eine Lesung im Rahmen der Lesereihe: Etwas größere und kleinere Fische – Gefördert vom Berliner Autorenlesefonds in Kooperation mit der Fahrbibliothek Treptow-Köpenick / Eine Veranstaltung der KungerKiezInitiative e.V.  und des Café Provinz.

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20.5.2015 –  Peter Weitzner: Kinder des Nichts. Geschichte einer Odyssee

„Kinder des Nichts“ erzählt die Geschichte einer Kindheit während des 2. Weltkrieges. Michael Rothfels und seine Schwester, Kinder eines jüdischen Vaters, entkommen der Deportation, tauchen unter und fliehen aus dem brennenden Hamburg nach Polen zu ihrer Großmutter. – Der autobiographische Montageroman unterbricht die Erinnerungen immer wieder mit Reflexionen aus der Gegenwart.

Peter Weitzner, 1936 in Wien geboren, ist Maler und arbeitete als Dozent für Kunst und Spielpädadogik an der PH und als Hochschullehrer für interdisziplinäre Bildertheaterprojekte an der HdK Berlin. Er schrieb und inszenierte Stücke und war künstlerischer Leiter des Fachbereichs „Objekttheater“ an der Hoogeschool voor de Kunsten in Amsterdam. –

„Kinder des Nichts“ ist sein erster Roman und erschien 2012 in der Edition 8 in Zürich.
Peter Weitzner lebt in Berlin.

Eine Lesung im Rahmen der Lesereihe: Etwas größere und kleinere Fische – Gefördert vom Berliner Autorenlesefonds in Kooperation mit der Fahrbibliothek Treptow-Köpenick / Eine Veranstaltung der KungerKiezInitiative e.V.  und des Café Provinz.

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18.3.2015 –Vokuhila – Als scheiße aussehen Mode war – Helene Mierscheid liest aus ihrem neuen Buch

vokuhila-9783423348324„Petting statt Pershing“ war das Motto der 80er Jahre, statt zu twittern heftete man sich Buttons an. Damals trug man Clogs und Schulterpolster, nähte Bordüren an die Jeans, versuchte sich an der Farrah-Fawcett-Lockenmähne und anderen modischen Auswüchsen.  Vom ersten Cluburlaub mit Neckermann und dem Elend der Zahnspange bis zum Ende eines Feindbildes (Franz Josef Strauß stirbt): Helene Mierscheids Erinnerungen an ihre Jugend im Odenwald sind eine Zeitreise von hohem Unterhaltungswert. – Erschienen im Januar 2015 bei dtv.

Helene Mierscheid ist Kabarettistin und Buchautorin. Sie lebt in Berlin.

Eine Lesung im Rahmen der Lesereihe: Etwas größere und kleinere Fische – Gefördert vom Berliner Autorenlesefonds in Kooperation mit der Fahrbibliothek Treptow-Köpenick / Eine Veranstaltung der KungerKiezInitiative e.V.  und des Café Provinz.

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18.2.2015  – Röhl liest aus ihrem Roman: Die Frau meines Vaters – Erinnerungen an Ulrike Meinhof Anja

suSo was hat es noch nie erlebt, dass eine so spricht. Ulrike, denkt das Kind, was die für Sachen sagt!

Als Tochter aus erster Ehe Klaus Rainer Röhls lernt Anja im Alter von fünf Jahren die neue Freundin und spätere Frau ihres Vaters kennen: Ulrike Meinhof. Es entsteht eine unerwartet intensive Beziehung, die über Jahre anhält, auch als Ulrike Meinhof in Isolationshaft in Köln Ossendorf und später in Stammheim einsitzt.

Aus der Kindperspektive und mit rückhaltloser Subjektivität stellt sich Anja Röhl in „Die Frau meines Vaters“ (EDITION NAUTILUS 2013) gegen die bisherige familiäre Deutung und ebenso gegen den Bann, den die bürgerliche Gesellschaft über die Intellektuelle und Widerständlerin bis heute verhängt hat. Anja Röhl lebt als freie Dozentin und Journalistin in Berlin und Hamburg.

Eine Lesung im Rahmen der Lesereihe: Etwas größere und kleinere Fische – Gefördert vom Berliner Autorenlesefonds in Kooperation mit der Fahrbibliothek Treptow-Köpenick / Eine Veranstaltung der KungerKiezInitiative e.V.  und des Café Provinz.

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16.01.2015 – Buchvorstellung mit Lars-Arvid Brischke, Robert Mießner, Kai Pohl und Clemens Schittko: „12 Millionen Scheuerlappen können sich nicht irren!“

who_is_who_umschlagHistorie heißt jetzt Hysterie, Entschuldigung heißt jetzt Entschuldung, Solidarität heißt jetzt die Zärtlichkeit der Völker …

Dieses Buch sorgt für die Notration Namedropping, damit die No-Name-Konkursmasse Bescheid weiß über die Prominenz im Koma. Es bedient (hoffentlich nicht) das uns allen gemeinsame Bedürfnis, übereinstimmender Meinung zu sein. Die angedeuteten semantischen Verwerfungen werden schon bald ein linguistisches Erdbeben auslösen. Dann wird DAS WORT, mit dem alles anfing, sein gerechtes Ende finden.   [Kramer/Mießner/Pohl/Schittko et al. my degeneration. the very best of WHO IS WHO (Texte 2004-2013) freiraum-verlag Greifswald, Sept. 2014}

»Diese kollektive Textproduktion hat eine gemeinsame Grundlage im satirisch-politischen und spielerischen sowie im klanglich-assoziativen Zugriff auf die uns umgebende und geradezu bewusstseinstrübende Sprache. (…) Kumulation ist ein Kennzeichen dieser Cut-ups, die beim Leser offenbar den Eindruck erzeugen sollen, von hohen potjomkinschen Sprachmauern umgeben zu sein, die um die wirkliche Wirklichkeit gebaut worden sind.“ (Wolfgang Gabler)

Eine Lesung im Rahmen der Lesereihe: Etwas größere und kleinere Fische – Gefördert vom Berliner Autorenlesefonds in Kooperation mit der Fahrbibliothek Treptow-Köpenick / Eine Veranstaltung der KungerKiezInitiative e.V.  und des Café Provinz.

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17.12.2014 – Karsten Krampitz liest aus seinem neuen Roman:
Wasserstand und Tauchtiefe

120-cover_krampitz_wasserstand_300ppi„Wasserstand und Tauchtiefe“ ist ein moderner Heimatroman aus der Endmoräne, ein Brandenburg-Opus, in dessen Mittelpunkt ein Vater-Sohn-Konflikt steht. Wir hören von einer bizarren Geiselnahme, die sich über Monate hinzieht und von der Krankenkasse bezahlt wird. Mark Labitzke führt ein recht einseitiges Zwiegespräch mit seinem Vater, der nach mehreren Schlaganfällen sein Sprachvermögen verloren hat, nun muss er ihm endlich zuhören. Der einstige SED-Funktionär und Bürgermeister ist auf Pflege angewiesen und der Erzähler auf die Rente des Vaters. Zwei Männer – ein Konto.
„Wasserstand und Tauchtiefe“ sind die letzten Nachrichten aus einem untergegangenen Land. Der Roman handelt von der Sehnsucht nach einer Heimat, von den radikalen Veränderungen der heutigen Arbeitswelt und vom Pflegenotstand einer immer älter werdenden Gesellschaft. – Erschienen im Verbrecher Verlag, Berlin.

Karsten Krampitz
Jahrgang 1969, war gemeinsam mit Peter Wawerzinek Initiator der Trinkerklappe in Wewelsfleth/Schleswig-Holstein. Er hat erfolgreich eine Bettelakademie gegründet und mit Obdachlosen und Junkies Berliner Nobelhotels besetzt. 2004 erhielt Krampitz das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste Berlin. In Klagenfurt wurde er 2009 beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Krampitz hat diverse Romane und Erzählungen veröffentlicht, unter anderem „Heimgehen“ (2009). 2011 gab er zusammen mit Manja Präkels und Markus Liske die literarische Anthologie „Kaltland – Eine Sammlung“ zu den Pogromen und Menschenjagden der Nachwendezeit heraus.

Eine Lesung im Rahmen der Lesereihe: Etwas größere und kleinere Fische – Gefördert vom Berliner Autorenlesefonds in Kooperation mit der Fahrbibliothek Treptow-Köpenick / Eine Veranstaltung der KungerKiezInitiative e.V.  und des Café Provinz.

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4.12.2014 – Barbara Friedl-Stocks liest aus:Der magische Buchladen (für Kinder ab 8 Jahren) in der Manfred-Bofinger-Bibliothek

Der magische Buchladen Was machen Kinderbuchfiguren eigentlich nachts? In der 13. Stunde zwischen Mitternacht und ein Uhr morgens öffnen sich die Klappentexte und alle Figuren haben endlich einmal frei. Pinocchio, Schneewittchen und Co. Schlüpfen aus ihren Büchern, um sich zu amüsieren. Doch was passiert, wenn ihr geliebtes Zuhause, die Buchhandlung von Hilli Pohl, in Zahlungsschwierigkeiten gerät und die Zukunft düster aussieht? Alle sind sich schnell einig – sie wollen Hilli helfen! Eine bunte Truppe macht sich auf den Weg zur Schatzinsel, um mit dem Schatz von John Silver die Probleme zu lösen – ein gefährliches Abenteuer… „Der magische Buchladen“ wurde ausgezeichnet mit dem „Lesepeter September 2008“ Kinderbuch des Monats. Barbara Friedl-Stocks verfasste es gemeinsam mit Etienne Pohl und Maximilian Schöne, die zum Zeitpunkt des Erscheinens beide 10 Jahre alt waren.

Barbara Friedl-Stocks ist im Hauptberuf Kabarettistin und macht als „Lebensberaterin Helene Mierscheid“ auf den Bühnen Furore.

Eine Lesung im Rahmen der Lesereihe: Etwas größere und kleinere Fische – Gefördert vom Berliner Autorenlesefonds in Kooperation mit der Fahrbibliothek Treptow-Köpenick / Eine Veranstaltung der KungerKiezInitiative e.V.  und der Manfred-Bofinger-Bibliothek.

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5.12.2014 – Juliane Beer liest aus ihrem Romanmanuskript: Frau Dr. E. liebt die Abendsonne

julianebeerfotoEine Frau tourt als Ärztin durchs Land, obwohl sie nie eine Uni von innen gesehen hat. Hinter der tragikomischen Handlungsfassade geht es um eine kaputte Biografie aufgrund einer Familientragödie die groteske Vertuschung einer psychischen Erkrankung der Mutter im Kleinbürgertum der 1970er Jahre auf dem Rücken der Tochter.

Juliane Beer Jahrgang 1964, ist Wirtschaftsübersetzerin. Fing nach viel Off-Theater um die Jahrtausendwende an, Prosatexte zu schreiben. Bislang 4 Romane und Kurzgeschichten in Anthologien und Zeitungen.

Eine Lesung im Rahmen der Lesereihe: Etwas größere und kleinere Fische – Gefördert vom Berliner Autorenlesefonds.  Eine Veranstaltung der KungerKiezInitiative e.V.  und des Café Provinz in Kooperation mit der Fahrbibliothek Treptow-Köpenick .

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28.11.2014 – Szenische Lesung in der Nachbarschaftsgalerie: TAGESTHEMEN. SABOTEURE. Theatertext von Henning Bochert Szenische Lesung mit Henning Bochert und Matthias Bernhold  
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Bürger am Fenster (Foto: Matthias Bernhold)

TAGESTHEMEN.SABOTEURE. behandelt die elitäre Haltung einer neoliberalen wie auch extremen Rechten, die unsere Gesellschaft mit einer Ideologie der Verachtung sabotiert. Zu hören sind die Auswirkungen in der Oberschicht, dann sprechen die Täter, und schließlich die unfähigen Behörden sowie die Opfer.

Henning Bochert ist Autor, Dramaturg und Übersetzer. Er ist Mitglied von raum4 – netzwerk für künstlerische alltagsbewältigung e.V. und Teil von Drama Panorama: Forum für Übersetzung und Theater.

Eine Lesung im Rahmen der Lesereihe: Etwas größere und kleinere Fische – Gefördert vom Berliner Autorenlesefonds.  Eine Veranstaltung der KungerKiezInitiative e.V.  und des Café Provinz in Kooperation mit der Fahrbibliothek Treptow-Köpenick .

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19.11.2014 – Michaela Maria Müller liest aus ihrem Romanmanuskript: Ayanna und Samir 

novemberMichaela Maria Müller geboren 1974 in Dachau, studierte Geschichte und Politikwissenschaften in Berlin. Sie arbeitet als Journalistin und Autorin für das SZ Magazin, Süddeutsche Zeitung oder Frankfurter Allgemeine Zeitung. Ayanna und Samir (Arbeitstitel) ist ihr erster Roman.

Ayanna und Samir  ist die Geschichte eines jungen somalischen Paares, dessen Schicksal der Bürgerkrieg bestimmt. Samir muss Geld verdienen und heuert bei den Piraten an. Ayanna ist schwanger und folgt ihm in einer gefährlichen Flucht übers Mittelmeer, als er festgenommen und in Deutschland inhaftiert wird. Die Erzählerin geht den Weg ihrer Protagonisten nach, wo dies möglich ist, in der Form der Reportage, wo dies nicht möglich ist, in einer intensiven und empathischen Fiktion, die durch umfangreiche Recherchen beglaubigt wird. Die Beziehungen zwischen Deutschland und Somalia erweisen sich als enger und problematischer als dies gegenwärtig in Deutschland bewusst ist.

Eine Lesung im Rahmen der Lesereihe: Etwas größere und kleinere Fische – Gefördert vom Berliner Autorenlesefonds.  Eine Veranstaltung der KungerKiezInitiative e.V.  und des Café Provinz in Kooperation mit der Fahrbibliothek Treptow-Köpenick .

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15.10.2014 – Anousch Mueller liest aus ihrem Debüt-Roman Brandstatt

brandstattZum Roman: Brandstatt Annie Veit, die in einem thüringischen Dorf aufwächst, spioniert ihrer extravaganten Mutter nach und verliebt sich in den gleichen älteren Mann, den auch die Mutter begehrt. Doch ihn und seinen Hof „Brandstatt“ umgibt ein dunkles Geheimnis.
Eine kritisch realistische Liebesgeschichte, vor dem Hintergrund ländlichen Schreckens.

Zur Autorin: Anousch Mueller

1979 in Erfurt geboren, Studium in Berlin, nahm 2013 am Wettlesen zum Ingeborg-Bachmann-Preis teil. Ihr Debütroman „Brandstatt“ (C.H.Beck Verlag) wurde 2013 mit dem Jürgen-Ponto-Preis ausgezeichnet.

Eine Lesung im Rahmen der Lesereihe: Etwas größere und kleinere Fische – Gefördert vom Berliner Autorenlesefonds.  Eine Veranstaltung der KungerKiezInitiative e.V.  und des Café Provinz in Kooperation mit der Fahrbibliothek Treptow-Köpenick .

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10.09.2014 – Clemens Schittko:Wie ich es hasse – Lyrik als Kampfsport

das Gehen zum Bankautomaten
das Abheben des Bargeldes

das Gehen zum Discounter

das Schieben des Einkaufswagens

das Erblicken der Waren

Clemens Schittko
geboren 1978 in Berlin/DDR. Ausgebildeter Gebäudereiniger und Verlagskaufmann. Arbeitete u.a. als Fensterputzer und Lektor. 
lauter niemand preis für politische lyrik 2010
. Zuletzt erschienen: Und ginge es demokratisch zu (SuKuLTuR, Berlin 2011). Lebt in Berlin(-Friedrichshain).

Eine Lesung im Rahmen der Lesereihe: Etwas größere und kleinere Fische – Gefördert vom Berliner Autorenlesefonds.  Eine Veranstaltung der KungerKiezInitiative e.V.  und des Café Provinz in Kooperation mit der Fahrbibliothek Treptow-Köpenick .

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11. Dezember 2013 – Henning Bochert liest aus seinem Roman: MANGELS DECKUNG.

Henning Bochert lebt und arbeitet als Autor, Übersetzer, Dramaturg in Berlin. Er arbeitet mit raum4-netzwerk für künstlerische alltagsbewältigung e. V. und Drama Panorama: Forum für Übersetzung und Theater e. V. in verschiedenen Literatur- und Theaterprojekten.  www.henningbochert.de

Gefördert vom Berliner Autorenlesefonds in Kooperation mit der Mittelpunktbibliothek Köpenick – eine Veranstaltung der KungerKiezInitiative e.V. und des Café Provinz – Eine Lesung im Rahmen der Lesereihe: Etwas größere und kleinere Fische

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13.11.2013 –   Holger Franke: Ohne mich fehlt mir was

Holger Franke: Ohne mich fehlt mir was
Der Autor und Regisseur von Theater Rote Grütze, außerdem Drehbuchautor für Kinofilme („Alles auf Zucker“) liest aus seinen Büchern.

Gefördert vom Berliner Autorenlesefonds in Kooperation mit der Mittelpunktbibliothek Köpenick – eine Veranstaltung der KungerKiezInitiative e.V. und des Café Provinz – Eine Lesung im Rahmen der Lesereihe: Etwas größere und kleinere Fische

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30. Oktober 2013 – Juliane Beer liest aus ihrem neuen Roman: Kreuzkölln Superprovisorium

indexSeit Adams Zeiten: der Ärger beginnt mit einem faulen Apfel. Dies wird Malerin Sam klar, als ihr Kunstraum dem Saftladen ‚Äpple & Fikon‘ weichen soll. Ihr Kollege Micky dagegen wurde gerade aus seiner Wohnung saniert. Die Tage in Neukölln scheinen gezählt und im neuen Revier der App-Consulter und Baristas kein Platz mehr für Prekarianer zu sein. Sam, Micky und auch die Nachbarin Frau Stift ringen um ihre Existenzen. Doch bei einem Superprovisorium wird der Gegenpartei erst nachträglich Gehör gewährt.

Juliane Beer Jahrgang 1964, ist Wirtschaftsübersetzerin. Fing nach viel Off-Theater um die Jahrtausendwende an, Prosatexte zu schreiben. Bislang 4 Romane und Kurzgeschichten in Anthologien und Zeitungen.

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Mittwoch 23.10. 2013 – In Goods We Trust- Gedichte in Warenform (gelesen von Kai Pohl und Clemens Schittko)

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25.9.2013 – Schräges Stehen – Die Künstlerzeitschrift Prolog – Heft für Zeichnung und Text – Nr. 11 Struktur(en)

schraeges-stehenDie Künstlerzeitschrift Prolog stellt eine Besonderheit unter den Zeitschriften dar. Zeichnung und Text sind in ihr gleichberechtigt vereint. Das neue Heft wird vorgestellt von Selina Schuster (Bildhauerin) und Patrick WEH Weiland (Künstler, Dichter, Performer und Musiker), zwei Stammautoren von Prolog, sowie Dorit Trebeljahr und Anton Schwarzbach (Redakteurin und Herausgeber) mit weiteren Beiträgen und eigenen Texten. www.prolog-zeichnung-und-text.de

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28.8.2013 – Lesung mit Katrin Heinau: Jemand hat sich nicht die Hände gewaschen. Realität und große Gefühle

Katrin Heinau stellt ihr im Winter 2013 erscheinendes Buch „Jemand hat sich nicht die Hände gewaschen. Ein Tag- und Nachtbuch“ vor und lädt zur Subkription ein. Verzweiflung und Trauer über den Tod einer geliebten Person geben diesem Text seinen Ton. In drei weiteren Auszügen aus bereits erschienenen Büchern geht es um hingehaltene Liebe,  Geburt und erweiterte Wahrnehmung sowie die Schwierigkeit, Sehnsüchte in gemeinsame Lebenspläne zu gießen, ohne dabei von einer Schaufel erschlagen zu werden. Ein spätsommerliches Programm zwischen Melancholie und Komik.

Mitwirkung: Shelley Soffer am Klavier.

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29.05.2013 – Matthias Dell stellt  vor: „Herrlich inkorrekt“.- Die Thiel-Boerne-TATORTE.

herrlich-inkorrektMatthias Dell stellt das Buch vor „Herrlich inkorrekt“.- Die Thiel-Boerne-TATORTE. Eine kritische Sichtung des Versuchs der Krimiparodie.

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24.04.2013 – Manja Präkels und Markus Liske: „Im schönsten Wiesengrunde“. Lach- und Sach-Geschichten von Freiheit und Befreiung.

Manja Präkels und Markus Liske: „Im schönsten Wiesengrunde“. Lach- und Sach-Geschichten von Freiheit und Befreiung. Buchvorstellung der neuen Anthologie des Karin Kramer Verlages „Schritt für Schritt ins Paradies“.

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26. Juni 2013 – „polaroïd – Fotographische Prosaminiaturen“ von Patricia Hempel

wasistwassercoverPatricia Hempel liest Prosaminiaturen. Die Texte sind Teil einer Anthologie, die in der zweiten Jahrehälfte vom Literaturinstitut Hildesheim veröffentlicht wird.

Zur Anthologie: “Das hier ist Wasser”, so lautet der Titel der Abschlussrede, die der amerikanische Schriftsteller David Foster Wallace 2005 vor Absolventen des Kenyon College im US-Bundesstaat Ohio hält. Sieben Jahre später, im Wintersemester 2012/2013, lesen 20 Studierende des Hildesheimer Studiengangs Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus Wallaces Worte wieder und wieder und nähern sich mit eigenen literarischen Texten den Fragen, um die die Rede kreist: Was bedeutet es, erwachsen zu werden? Welche aus dem unendlichen Strom der uns alltäglich umgebenden Dinge sind wirklich wichtig? Wie führt man ein sinnvolles Leben? Oder eben: Was ist Wasser? Durch die ganz unterschiedlichen Beiträge entsteht dabei ein Panorama an Stimmen, das einen vielseitigen Einblick in die Gedankenwelt junger Autorinnen und Autoren und in ihre Auseinandersetzung mit der Gegenwart eröffnet .

Gefördert vom Berliner Autorenlesefonds in Kooperation mit der Mittelpunktbibliothek Köpenick – eine Veranstaltung der KungerKiezInitiative e.V. und des Café Provinz – Eine Lesung im Rahmen der Lesereihe: Etwas größere und kleinere Fische

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 08.12.12 – Gebt mir ein Gegengift – der Lochfraß ungeahnter Flugobjekte. Robert Mießner und Kai Pohl lesen Texte über All, Alles und Musik.

Robert Mießner arbeitet als Autor und Journalist. Er veröffentlicht in Tageszeitungen, Zeitschriften und Sammlungen, Schwerpunkte: Musik und Literatur. Zuletzt erschien ein Beitrag von ihm in „Leck mich am Leben – Punk im Osten“, Verlag Neues Leben, Berlin. Seit Sommer 2011 ist Robert Mießner Redaktionsmitglied der Zeitschrift „Gegner“.

Kai Pohl ist Lyriker, Mitbegründer und Redakteur der Zeitschrift „floppy myriapoda. Subkommando für die freie Assoziation“, Mitinitiator der „Epidemie der Künste“, einer losen Vereinigung von Autoren und Künstlern, sowie Herausgeber der Lyrik-Reihe Schock-Edition im Verlag Distillery, Berlin. www.pappelschnee.de .

„Sie kommen! Literaturadvent in Alt-Treptow“ – eine Veranstaltungsreihe der KungerKiezInitiative e.V. und des Café Provinz – gefördert vom Berliner Autorenlesefonds in Kooperation mit der Mittelpunktbibliothek Köpenick

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12.12.12 – Benachbarte Sprachorte. Ralf B. Korte und Clemens Schittko lesen Prosa und Lyrik.

Ralf B. Korte ist Verfasser komplexer Prosa und Essays, Mitherausgeber der Literaturzeitschrift „perspektive“ und seit 2003 Mitveranstalter von „Text Total“, einem kritischen Literatursalon zu aktuellen Entwicklungen in der Lyrik.

Clemens Schittko ist Lyriker, veröffentlicht in Literaturzeitschriften und Anthologien. Clemens Schittko erhielt 2010 den lauter niemand-Preis für politische Lyrik. Letzte Buchveröffentlichung: „Und ginge es demokratisch zu“ (SuKuLTuR, Berlin 2011).

Dies ist eine neue Lyrik.
Dies ist Lyrik nicht nur zum Schieben und Schmieren.
Dies ist Lyrik nicht nur zum Hinlegen.
Dies it Lyrik zum Umdrehen, Einschlafen und Sterben.

„Sie kommen! Literaturadvent in Alt-Treptow“ – eine Veranstaltungsreihe der KungerKiezInitiative e.V. und des Café Provinz – gefördert vom Berliner Autorenlesefonds in Kooperation mit der Mittelpunktbibliothek Köpenick

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05.12.12 – Medusentrocknung 2. Dorit Trebeljahr liest kurze Skizzen. – Die Suppe auslöffeln. Katrin Heinau liest Prosa über Theater

Lesung 1 (20 Uhr): Dorit Trebeljahr erzählt in kurzen Textskizzen von Echowellen, Beschützerschuhen, Attitüdensprüngen und Permafrostgebaren. Außerdem stellt sie die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift  „Prolog – Heft für Zeichnung und Text“ vor, unterstützt von Helko Reschitzki.

Dorit Trebeljahr ist freischaffende Künstlerin und Autorin, sie veröffentlichte in „Prolog – Heft für Zeichnung und Text“, deren Reaktionsmitglied sie ist. Wie auch in ihrer künstlerischen Arbeit ist es das persönliche Erleben, das in ihren Texten zum Material wird.

Helko Reschitzki ist Autor, Künstler und Geräuschemusiker. Er veröffentlicht in Literaturzeitschriften und Anthologien, produziert Musik-CDs, zeigt Ausstellungen im Atelier Kunsthonig.

Lesung 2 (21 Uhr): Die Suppe auslöffeln. Katrin Heinau liest Prosa über Theater.

Katrin Heinau schreibt Prosa, Lyrik, früher auch Dramatik. Als ehemalige Schauspielerin wirft sie einen durchdringenden Blick auf die Bühnenbretter. Mit dem Kunger.Kiez.Theater erarbeitete sie das Ensemble-Improvisationsstück „Herzkloppe“. Demnächst hat ihr Stück „Wunderbar kann ich singen! Ein Clownspiel über Arbeit und Markt“ in der Version des Kunger.Kiez.Theaters im JuKuZ Premiere. www.katrinheinau.de

„Sie kommen! Literaturadvent in Alt-Treptow“ – eine Veranstaltungsreihe der KungerKiezInitiative e.V. und des Café Provinz – gefördert vom Berliner Autorenlesefonds in Kooperation mit der Mittelpunktbibliothek Köpenick

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