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MULTI MEDEA EXTRAGÖDIE

frei nach Euripides „Medea“
Idee und Leitung: Katrin Heinau
Achtung: Wegen Virus Premiere erst 2021

Im Justizpalast der Stadt wird der Fall der Medea von Kolchis wieder verhandelt. Auf der Straße sind viele Unterstützerinnen, die ihre Ausweisung verhindern wollen.
Wer sind die, die über sie urteilen? Und verstehen die, die Medea verteidigen, ihre archaische Rache?

Physisches Chorstück über einen antiken Sagenstoff – ohne Helden, mit säkularen Göttern und eventuellen Heimkehrern.

 

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Leviathan – wir sind was wir sind.

Premiere/Uraufführung:  24. Januar 2020

Termine: 
Freitag, 24. Januar 2020 I 20 Uhr (Premiere)
Samstag, 25. Januar 2020 I 20 Uhr
Sonntag, 26. Januar 2020 I 18 Uhr

Eine Gruppe Jugendlicher an ihrem Treffpunkt. Sie kommen zueinander, singen, lachen, spielen, machen Dummheiten, sind froh, ausgelassen, aber auch enttäuscht und wütend, sie tragen ihre Sorgen in die Runde . Es ist vor allem die Schule, die ihnen Sorgen bereitet. Der Leidensdruck scheint unerträglich – so kurz vor dem Abitur. Ein unausweichlich erscheinender Zwischenfall mit einer Lehrerin markiert den Beginn einer Katastrophe. Die sonst so starke und unerschütterlich erscheinende Ava erleidet einen Zusammenbruch. Fassungslos und hilflos muss die Gruppe zusehen, wie sich Ava zunehmend aufgibt. Doch eines Tages verändert sich alles. Pete findet auf dem Flohmarkt eine alte Gitarre. Im Korpus entdecken die Jugendlichen ein altes, zusammengefaltetes Fahndungsplakat. Leviathan – wir sind was wir sind. weiterlesen

„Verlassen Sie bitte die Bühne“

Komödie in zwei Akten von John Chapman

Premiere: 26. April 2019

Johanna findet heraus, dass sich ihre Kollegin an ihren Ehemann herangemacht hat. Natürlich stellt sie ihre Nebenbuhlerin zur Rede. So etwas kommt in den besten Familien und jeder dritten Komödie vor und bedürfte daher eigentlich keiner weiteren Erwähnung …

… wenn es sich bei ihnen nicht um Schauspieler handelte, die in einem Stück gemeinsam auf der Bühne stehen. Johanna sucht sich den bei weitem ungeeignetsten Zeitpunkt aus, um ihre Ehekrise zu thematisieren: Mitten in der Darbietung einer mittelmäßigen Boulevardkomödie.  „Verlassen Sie bitte die Bühne“ weiterlesen

Der böse Adler Zauberer

Premiere/Uraufführung 2. März 2019

Ein Jahr nach der Premiere von „Die beschwundenen Käsekuchen“ folgte die Fortsetzung unserer als Drei-Teiler angelegten Theaterreihe für Groß und Klein. Albertina und ihre Freunde, Henriette Huhn und Marvin Maulwurf,  geraten in ein neues Abenteuer. Dieses Mal mit dabei: Albertinas Schulkamerad Paul, der sein blaues Wunder erleben wird.

Albertina hat sich getraut: Sie hat ihren Schulkameraden wirklich erzählt, was sie selbst erst kaum glauben konnte. Nämlich, dass sie mit einem Huhn und einem Maulwurf gesprochen hatte! Verrückt – aber wahr. – Glauben wollte ihr natürlich niemand – außer Paul! Was wird der sagen, wenn die beiden dann wirklich auftauchen? – Ja, wenn! Henriette Huhn und Marvin Maulwurf lassen auf sich warten. Ob das etwas mit dem Adler zu tun hat, der über dem Schrottplatz, dem Lieblingsplatz Albertinas, zu kreisen scheint, denn sehen kann man ihn nicht, nur hören… Der böse Adler Zauberer weiterlesen

SO AUS DEM NICHTS – Dokumentarfilm zum Projekt „Nathan & Lisa“

Vorführungen im Rahmen der interkulturellen Woche vom 24. bis 25. September

Der Filmer Michael Westrich begleitete mit einem Team von Jugendlichen acht Monate die Arbeiten zur Theaterproduktion „Nathan & Lisa“. Der Bearbeitung des Lessing Klassikers „Nathan der Weise“ wurde eine neuzeitliche Handlung im Berlin des Jahres 2018 an die Seite gestellt. Was dabei zutage trat, was die Beteiligten bewegte und erregte, was gemeinsam entdeckt und entwickelt wurde zeigt der Film in einer eindringlich sensiblen Art und Weise.

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Nathan und Lisa

 

Ein musikalisches Schauspiel rund um die Duldsamkeit - frei nach "Nathan der Weise", einem dramatischen Gedicht aus dem Jahre 1779 von Gotthold Ephraim Lessing - erarbeitet und erzählt von Michael Reinhold Schmitz und dem Ensemble des KungerKiezTheater.

Premiere/Uraufführung: 8. Juni 2018

In Zeiten einer vermeintlichen Islamisierung bzw. Überfremdung, des Einzugs der AFD in die Parlamente und dem Erstarken rechten und homophoben Gedankenguts usw. befasst sich das KungerKiezTheater ab September 2017 mit Lessings Drama „Nathan der Weise“, das als einer der Schlüsseltexte der Aufklärung gilt, und in dessem Zentrum mit der berühmten Ringparabel einer der bedeutendsten Repräsentanten der Toleranzidee steht.

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Die beschwundenen Käsekuchen

Ein Theaterstück um das Schwindeln, das Klauen und das Wörtchen "eigentlich", geschrieben von Karl Koch

Premiere/Uraufführung: 23. September 2017

Albertina hat etwas geklaut! Und das befindet sich jetzt in ihrem Bauch: ein richtiger Käsekuchen, ein Geburtstagskäsekuchen. Sie muss sich wohl entschuldigen? Aber wieso eigentlich? Kann die mysteriöse Belluccia Bellucci, eine vermeintliche Huhnfee, ihr dabei helfen? Und welche Rolle spielt bei dem Ganzen der gefräßige Maulwurfheld Marvin, der auch nicht vor Adlern zurückschreckt? Ein turbulentes Hin und Her beginnt. Die beschwundenen Käsekuchen weiterlesen

Wiederaufnahme: Bunbury

BUNBURY oder  WIE WICHTIG ES IST, ERNST ZU SEIN
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Wiederaufnahme Mitte Mai 2017
„Bunbury“ ist eine geistreiche und zugleich locker-leichte Komödie in drei Akten des irischen Schriftstellers Oscar Wilde aus dem Jahre 1895.  Im Zentrum des Geschehens stehen zwei englische Gentlemen, Algernon und Jack, deren Freizeit vor allem aus doppelmoralischen Vergnügungen besteht.

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Theater des Willkommens – ein Schauspiel-Workshop für queere Geflüchtete

Herbst 2016

Das Leben besteht zum größten Teil aus Fragen und der Suche nach Antworten. Meistens gibt es mehr Fragen als Antworten: Wer bin ich? Wer will ich sein? Wer soll ich sein? Was kann ich hier und jetzt tun? Was will ich und was muss ich hier und jetzt tun? Was brauche ich, um mich zu Hause zu fühlen? und so weiter …

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Der Disney-Killer – oder : auf der Suche nach dem Kindermörder Colin Pitchfork. Nach Philip Ridley, bearbeitet und inszeniert von Bernhard Gaudian.

„ Schwarzer Himmel, schwarze Erde, schwarzes Nichts „

 Harter Stoff zur Eröffnung des 10jährigen Jubiläums unseres KungerKiezTheaters.

Die Fantasien eines Mörders scheinen Anzeichen eines Endzeitszenarios zu sein und sorgen dafür, der Vergangenheit nachzutrauern und die Realität abzulehnen. 

Der Disney-Killer – oder : auf der Suche nach dem Kindermörder Colin Pitchfork. Nach Philip Ridley, bearbeitet und inszeniert von Bernhard Gaudian. weiterlesen