Don Quijote – oder: Der sinnreiche Junker von der Theke

"An einem Orte der Mancha, an dessen Namen ich mich nicht erinnern will, lebte vor nicht all zu langer Zeit...
Wegen Virus und Maßnahmen verschoben!
Premiere/Uraufführung wahrscheinlich Ende 2021 

Seit langem schon steht das Cervantes-Opus Don Quijote auf der Wunschliste des Kunger.Kiez.Theater´s. Die geplante Inszenierung ist Teil einer dreiteiligen Inszenierungsreihe des KKT-Regisseurs Michael Reinhold Schmitz, in der nacheinander drei Begriffspaare gegen- bzw. miteinander bearbeitet werden sollen: Überzeugung vs. Radikalisierung (Leviathan – Wir sind, was wir sind. – Januar 2020), Ideal vs. Wirklichkeit (geplant Cervantes-Projekt Ende 2020) und schließlich Recht vs. Gerechtigkeit (Mensch Ludwig – oder: Wie ich die Verfassung verlor – geplant Mitte 2020).

Mit diesem Projekt ist geplant, Cervantes berühmte Erzählung von den Aventüren des „Ritters von der traurigen Gestalt“ aus dem Munde eines „kollektiven Ichs“ neu zu erzählen. Die Inszenierung mischt im Entstehungsprozess zahlreiche Methoden sowohl aus dem Impro- als auch aus dem Inszenierungstheaters. Der schaffende Part und der darstellende Part der Figur sind nicht voneinander ablösbar. Der Entstehungsprozess ist partizipativ und emanzipatorisch.

In der Tradition des Kammerspiels wird eher in einem intimen Rahmen mit wenigen Schauspielerinnen und Schauspielern gearbeitet. Aufwendige Kostüme oder Bühnenbauten sind nicht notwendig. Der Schwerpunkt liegt auf der Wirkung der Gespräche und den psychologischen Untiefen, die sich aus den Diskrepanzen zwischen Ideal und Realität ergeben.

Das Stück wird als Theater in der Kneipe aufgeführt. Die Inszenierung trägt die Erzählung also zurück in die Schänke, an den Ort, an dem Don Quijote vom Wirt zum Ritter geschlagen wird und seinen „Siegeszug“ beginnt.

Regie & Musik: Michael Reinhold Schmitz
Dramaturgie: Katrin Heinau
Mit: Barbara Gande, Caroline Mollet, Dana Hübeler, Helga Jarisch, Jana Hoffmann, Maxi Carmienke, Vanessa Machowetz
Zeichnungen: Ian Willem Koelewijn

Gefördert wird das Projekt von der Dezentralen Kulturarbeit des Bezirks Treptow-Köpenick (Amt für Weiterbildung und Kultur). Vielen Dank dafür.

Datum
So, 05. Dezember 2021, 20:15
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