Leviathan – wir sind was wir sind.

Premiere/Uraufführung:  24. Januar 2020

Termine: 
Freitag, 24. Januar 2020 I 20 Uhr (Premiere)
Samstag, 25. Januar 2020 I 20 Uhr
Sonntag, 26. Januar 2020 I 18 Uhr

Eine Gruppe Jugendlicher an ihrem Treffpunkt. Sie kommen zueinander, singen, lachen, spielen, machen Dummheiten, sind froh, ausgelassen, aber auch enttäuscht und wütend, sie tragen ihre Sorgen in die Runde . Es ist vor allem die Schule, die ihnen Sorgen bereitet. Der Leidensdruck scheint unerträglich – so kurz vor dem Abitur. Ein unausweichlich erscheinender Zwischenfall mit einer Lehrerin markiert den Beginn einer Katastrophe. Die sonst so starke und unerschütterlich erscheinende Ava erleidet einen Zusammenbruch. Fassungslos und hilflos muss die Gruppe zusehen, wie sich Ava zunehmend aufgibt. Doch eines Tages verändert sich alles. Pete findet auf dem Flohmarkt eine alte Gitarre. Im Korpus entdecken die Jugendlichen ein altes, zusammengefaltetes Fahndungsplakat.

Rot umrandet blicken böse und grimmig Menschen darauf drein: Terroristen. Aber was ist das eigentlich?  Man scherzt, lacht, googelt… erfährt, hinterfragt und folgert, mal in diese und mal in die andere Richtung und entdeckt, dass zu allen Zeiten bis ins Heute hinein, Menschen Gewalt zur Durchsetzung ihrer Ziele einsetzten und einsetzen.

„Was wäre, wenn wir…?“ – Aus der zunächst spielerischen Überlegung heraus erwächst den Jugendlichen „ihr“ Leviathan – das Unheil, das Monster, der Missstand, den es zu bekämpfen gilt, wenn sonst nicht alles zugrunde gehen soll. Und schließlich wird aus Hypothese Ernst, aus Überlegung entsteht Handeln, ein Gedanke führt zur Tat, einer schrecklichen, aber einer konsequent und unausweichlich erscheinenden Tat… aus Ohnmacht wird vermeintliche Allmacht. Eine „günstige“ Gelegenheit führt dazu, dass Charlie und A.J. eine Idee wahr machen und vermeintlich die Frau des Bildungssenators entführen. Wie weiter? Man ist sich uneinig und dann einig. Es ist vielleicht ihre letzte Chance.

empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Ein Produktion des KungerKiezTheaters

Regie & Leitung: Michael Reinhold Schmitz
Text: Michael Reinhold Schmitz, Ensemble 
Dramaturgie & Training: Katrin Heinau
Psychologische Begleitung: Anna Röpke
Film/Medien: Michael Westrich, Louisa Roesler (Assistenz)
Musik: Marco Loth (sendform)

In den Rollen:  
Ananda Luna Cruz Grünbauer, Florin Wöginger, Louie Betton, Matilda Gevers, Paulina Kniepkamp, Pauline Sommer, Samuel Siepmann, Urszula Holzheid

Unterstützt wird das Projekt, das im Auftrag der KungerKiezInitiative e.V. realisiert wird, vom Projektfonds Kulturelle Bildung. Vielen Dank dafür.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir danken dem Cabuwazi / Grenzkultur und dem JuKuZ Gérard Philipe für die Bereitstellung des Proberaums.
Ein großes Dankeschön gilt an die Künstler*innen der Kunstfabrik am Flutgraben.

 

Datum
Fr, 24. Januar 2020, 20:00
Sa, 25. Januar 2020, 20:00
So, 26. Januar 2020, 18:00
Ort Mehrzweckhalle der Kunstfabrik am Flutgraben
Flutgraben e.V., Am Flutgraben 3
12435 Berlin
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